Aktuelles
Mit dem Bürgerentscheid am 15.11.2015 haben die Wähler an den Stadtrat den Auftrag erteilt, für die Ortsteile Meckenhausen und Sindersdorf eine Umgehungsstraße zu planen.
Bürgermeister Markus Mahl und alle Stadtratsfraktionen versprachen, den Bürgerauftrag auch umsetzen zu wollen.
Mit dem Stadtratsbeschluss vom 14.10.2021 wurde die Planung mit den Stimmen von SPD, CSU und Grünen beendet. Nur die Freien Wähler stimmten noch für den Bau der Umgehungsstraße. Somit ist das Projekt im Stadtrat gescheitert.
Das Projekt stand von Anfang an unter einem schlechten Stern: Die Planungen lief langsam. Zögerlich wurden die notwendigen Gutachten eingeholt. Regelmäßig wurden vom Bürgermeister, der SPD und der CSU Zweifel an der Umweltverträglichkeit dieser Umgehungsstraße formuliert. Befürworter einer Nord- bzw. einer Südvariante wurden gegeneinander ausgespielt, um möglichst viele Zweifler zu aktivieren.
Aus den Fraktionen der SPD, der CSU und der Grünen war zu hören, dass die hohen Kosten der Umgehung in keinem tragbaren Verhältnis zum Nutzen stünden.
Wo die Bedenkenträger nur die Hinderungsgründe sahen, erkannten die Freien Wähler die Chancen für die Bürger der beiden Ortsteile.
Das beauftragte Verkehrsgutachten ergab, dass mit einer Umgehungsstraße 70% des Verkehrs um die Orte Sindersdorf und Meckenhausen herumgeleitet werden könnte.
Eine Umgehungsstraße wäre ein Befreiungsschlag für die Bürger-innen und Bürger gewesen.
Die Verkehrsgefährdungen und Lärmbelästigungen würden abnehmen und die Lebensqualität entlang der Hauptstraße würde sich entscheidend verbessern.
Eine umfassende Dorferneuerung wäre möglich gewesen.
80% der Kosten für diese Umgehungsstraße hätte die Regierung von Mittelfranken getragen.
Der Eigenanteil von 3,5 bis 4,0 Mio Euro wäre bei einem jährlichen Haushaltvolumen von mehr als 50 Mio Euro für die Stadt Hilpoltstein tragbar gewesen.
Schade, es wurde wieder einmal eine Chance verspielt.