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Investoren rennen uns die Bude ein!
Mit großer Begeisterung haben die Fraktionen der SPD, CSU und Grünen im Hilpoltsteiner Stadtrat heuer bereits Bauleitverfahren für Photovoltaikanlagen auf über 100 Hektar landwirtschaftlicher Fläche beschlossen. Die Fraktion der Freien Wähler lehnt diesen Wildwuchs ab und fordern eine Flächenbegrenzung von 20 Hektar für den Ausbau der Freiflächen-PV-Anlagen in den nächsten 3 Jahren.
Bürgermeister Markus Mahl begrüßt diese Entscheidung des Stadtrates, weil aus seiner Sicht mit dem Ausbau der regenerativen Energien Hilpoltstein einen tollen Beitrag zur Begrenzung der Klimaerwärmung leistet. Die Freien Wähler verweisen auf den hohen Flächenverbrauch und die entstehenden Nutzungskonflikte mit der aktiven Landwirtschaft.
Andere Gemeinden im Landkreis sind zurückhaltender.
Die Marktgemeinde Thalmässing beispielsweise hat beschlossen, Freiflächen-Photovoltaikanlagen nicht zuzulassen.
Da Thalmässing sehr ländlich geprägt sei und es noch genügend Dachflächen gäbe, die man mit Photovoltaikanlagen bestücken könne, bestehe kein Anlass, derartige Anlagen in die Landschaft zu stellen – so die Begründung.
Freie Wähler Hilpoltstein stimmen für moderaten Ausbau
Die FW-Fraktion plädierte im Hilpoltsteiner Stadtrat für eine Begrenzung neuer Freiflächen-Photovoltaikanlagen auf 20 Hektar in den nächsten 3 Jahren. Ohne sinnvolle Begrenzung führt die Verknappung der Fläche zu höheren Pacht- und Baulandpreisen.
Unkritisch wäre die Nutzung von Dachflächen für PV-Anlagen.- Hier tun wir leider zu wenig !
Wenn wir regional mehr Strom erzeugen als wir gleichzeitig verbrauchen können, dann müssen wir entweder lokale Speichertechnologien haben oder mit Hilfe der Übertragungsnetze den Strom in Regionen bringen, in denen er verbraucht werden kann. – Wollen wir das?
Aktuell wird Windkraft abgeriegelt, wenn zu viel Sonnenenergie in die Netze eingespeist wird. – Macht das Sinn?