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Verkehrspolitik

Versprochen und nicht eingehalten!

Spricht man mit Menschen aus der Gemeinde Heideck oder Thalmässing, dann bekommt man eine eindeutige Aussage. Die Verkehrssituation in Hilpoltstein ist eine Katastrophe, man braucht mit dem Auto in der Frühe bis zu 20 Minuten bis man durch Hilpoltstein durch ist. Eine Umgehungsstraße wäre ein Segen.

Die Hilpoltsteiner haben sich beim Bürgerentscheid im Jahr 2015 gegen eine Umgehungsstraße in Hilpoltstein entschieden. Die Bürger haben darauf vertraut, dass die große Koalition aus CSU und SPD ihr Versprechen einhält, die Verkehrssituation nachhaltig zu verbessern.

Der Stadtrat gab ein Verkehrskonzept in Auftrag mit dem Ziel den Verkehr am Altstadtring zu reduzieren und ihn besser fließen zu lassen. Die CSU hat Mark und Bein geschworen, dass der Verkehr in Zukunft sowieso geringer werden wird und dies eine Umgehungsstraße überflüssig macht.

Die letzte Verkehrszählung des Staatlichen Bauamtes hat ergeben, dass der Verkehr nicht abgenommen hat. Zusätzliche Gewerbeflächen am Kränzleinsberg, das neue Baugebiet auf der Dorotheenhöhe und das neu entstehende Einzelhandelszentrum in der Industriestraße werden den Verkehr am Altstadtring eher erhöhen als vermindern.

Was wird nun umgesetzt von den vielen Ideen des Verkehrskonzeptes ?

Intelligente Ampeln sollen für einen besseren Verkehrsfluss sorgen, dies ist jedoch die einzige Maßnahme, die das Staatliche Bauamt am Altstadtring mittragen wird. Die Abbiegespur vom Altstadtring in die Industriestraße wurde vom Staatlichen Bauamt abgelehnt. Die Linksabbiegespur aus der Industriestraße wird auf städtische Kosten gebaut.

Hilpoltstein soll zur Fahrradstadt werden. Um dies voranzutreiben hat der Stadtrat ein Fahrradwegekonzept in Auftrag gegeben. Die erste Erkenntnis war, dass die Zahl der Fahrradfahrer in Hilpoltstein schon überdurchschnittlich hoch ist und nur noch geringfügig gesteigert werden kann.

Beim Ausbau der Fahrradwege stößt man auf voraussehbare Probleme. Dort wo man gerne Fahrradwege ausbauen möchte hat man keinen Platz und dort wo man Platz hat braucht man keine zusätzlichen Fahrradwege.

Der Ausbau des öffentlichen Nahverkehr hat aus Kostengründen auch nicht funktioniert. Der Stadtrat hat erkennen müssen, dass künftig mehr Geld ausgegeben werden muss, um die bestehenden Angebote im ÖPNV zu erhalten. Die beauftragten Zusatzangebote sind marginal.

Hilpoltstein braucht eine S-Bahn, so die Aussage der 2. Bürgermeisterin Ulla Dietzel. Wir haben bereits viele Zeitungsartikel mit immer den gleichen Bildern in der heimischen Presse gesehen. leider hat man es auch nach mehr als einem Jahr noch nicht fertig gebracht mit den Verantwortlichen bei der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) zu sprechen, um abzuklären, ob die Idee Aussicht auf Umsetzung hat.

Dann stehen ja noch die 50 Vorschläge der SPD im Raum, die da lauten: Um die Anwohner in der Nacht vom Lärm zu entlasten, könnte man ein Nachtfahrverbot aussprechen und um den Verkehr von der Stadt fern zu halten, könnte man mit sogenannten Pförtnerampeln auf den Haupteinfallsstraßen den Verkehr schon vor der Stadt aufstauen.

Unser Traum: Der Durchgangsverkehr benutzt die Umgehungsstraße, weil es besser für die Menschen ist.

Wer über die Verkehrssituation in Hilpoltstein ernsthaft nachdenkt wird schnell erkennen, dass durch ein Umsteigen der Bürger auf Fahrräder oder auf den spärlich vorhandenen ÖPNV der Verkehr kaum reduziert werden kann sondern tendenziell eher noch steigen wird. Hilpoltstein ist eine Stadt mit großer Anziehungskraft, die weiter wachsen wird. Mit der steigenden Bevölkerung muss die Infrastruktur mitwachsen. Das ist gut für Hilpoltstein, weil Hilpoltstein dadurch eine junge Stadt bleibt.

Wollen wir die Verkehrssituation in Hilpoltstein nachhaltig verbessern, müssen wir die Diskussion über eine Umgehungsstraße wieder entschlossen aufnehmen. Der entstandene Zeitverlust ist zwar schade aber manchmal braucht die Erkenntnis etwas Zeit.