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Ärztehaus am Altstadtring

Scheitert das Ärztehaus an mangelnder Kommunikation?

Seit vielen Jahren wünschen sich die Bürgern, der Stadtrat und auch der Bürgermeister ein barrierefreies Ärztehaus.

Es wurde viel darüber geredet, aber geschehen ist bisher kaum etwas. Vor Kurzem legte nun Hans Gruber einen Plan für ein Ärztehaus am Altstadtring vor.

Alle könnten glücklich sein, so könnte man meinen, endlich passiert etwas. Aber die Wirklichkeit ist anders. Wie eigentlich immer bei solch großen Investitionsvorhaben, müssen kleinere und größere Probleme noch ausgeräumt werden. Nun ist Gesprächsbereitschaft gefragt.

Der Wunsch des Investors, ein möglichst großes Gebäude zu errichten, kollidiert mit dem Interesse der Stadt, die verkehrstechnischen Probleme am Altstadtring nicht zu vergrößern.

Der Investor hat städtische Flächen überplant und droht damit, das Ärztehaus nur dann zu bauen, wenn die Stadt diese Flächen an ihn verkauft. Er geht an die Presse und macht den Bürgermeister zum Buhmann. Gerne liest der Investor die Leserbriefe der interessierten Ärzte und besorgten Bürger.

Eine Kampagne ist losgetreten, der Investor Gruber macht Druck auf die politischen Entscheider. Mit Wild-West-Methoden zum Ziel, ob das wohl gutgeht.

Ich frage mich, wie hätte es denn besser laufen können. Investor Gruber hätte bei der Stadtverwaltung nachfragen können, ob er für sein Vorhaben städtische Flächen überplanen könne. Die Stadtverwaltung hätte in aller Ruhe prüfen können, ob die städtische Fläche für die Umsetzung eines städtischen Verkehrskonzeptes benötigt würde. Man hätte die Verkehrsfachleute des staatlichen Bauamtes befragen können und wäre zu einer fundierten Entscheidung gekommen.

Nun wurde jedoch unnötig viel Porzellan zerschlagen. Jetzt ist kühler Kopf gefragt, Gesprächsbereitschaft ist unverzichtbar, dann meine ich kann der Kompromiss durchaus noch gelingen.

Michael Greiner, Fraktionssprecher