Seiteninterne Navigation

Freie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband BayernFreie Wähler Landesverband Bayern

Navigation

 

Aktuelles

Seiteninhalt

Leserbrief

RHV vom 27.05.2017 - Verkehrssituation in Hilpoltstein

Klaus Meister, Hilpoltstein

Mit Lösung „überfordert“

Was ist seit dem Bürgerentscheid zur Ortsumgehung Hilpoltstein bisher geschehen? Die Umgehung wurde im Stadtrat mit den Stimmen von SPD und CSU abgelehnt. Diese beiden Parteien behaupteten im Vorfeld des Bürgerentscheids, dass die Umgehung nicht notwendig sei, da es genügend Alternativen dazu geben würde. Das Ergebnis des Bürgerentscheids fiel dann auch dementsprechend aus.

Seit dem Bürgerentscheid nahm der Straßenverkehr auf dem Altstadtring und auch auf den Nebenstrecken nicht ab, sondern erhöhte sich. Damit stiegen weiter die Lärmbelästigung und die Abgase, unter denen die Bürger jeden Tag leiden müssen. Laut einer Studie kanadischer Wissenschaftler erhöht sich die Gefahr an Demenz zu erkranken, je näher Menschen an viel befahrenen Straßen wohnen. Bei einer Entfernung bis zu 50 Meter erhöht sich die Gefahr an Demenz zu erkranken um sieben Prozent. Dies ist nur ein negatives Kriterium gesundheitlicher Belastung durch starken Straßenverkehr.

Schon vor zwei Jahren rollten über den Altstadtring 15000 Fahrzeuge am Tag. Ich behaupte, das Verkehrsaufkommen hat seither zugenommen, besonders der Schwerverkehrsanteil hat sich erhöht. Es fahren schon ab 4 Uhr die ersten Lastkraftwagen über den Altstadtring. Besonders der Schwerverkehr emittiert besonders viel Feinstaub und schädliche Abgase.

Für Verkehrsgutachten hat die Stadtverwaltung viel Geld ausgegeben. Angeblich gäbe es 45 Vorschläge zum Thema Radwege, ÖPNV, Schulverkehr, Transitverkehr und Lärmschutz. Die Bürger dürfen sich fragen, was bisher geschehen ist. Was kann und will man überhaupt umsetzen? Was nimmt der Bürger an? Ziel der Politik von SPD und CSU ist, dass die Umgehungsstraße verhindert worden ist und weiterhin verhindert werden soll, da sie angeblich nicht erforderlich ist.

Mittlerweile wird für jeden ersichtlich, dass die Stadtverwaltung mit der Lösung, zumindest der Minderung der zunehmenden Verkehrsbelastung, überfordert ist.

Interessant wird sich die Situation in der Industriestraße gestalten, falls der Rewe-Markt entstehen wird. Kann und wird der Einmündungsbereich Industriestraße — Altstadtring umgestaltet werden? Wann gibt es endlich Ampelschaltungen, die intelligent miteinander getaktet sind ? Bei Fragen hierzu, verweist die Stadtverwaltung seit zwei !!! Jahren auf das Staatliche Straßenbauamt.

Mir erschließt sich nicht, dass dies vernünftige, bürgerfreundliche Verkehrspolitik sein soll. Wann geschieht endlich was Sinnvolles, das auch Entlastung für die Hilpoltsteiner Bürger bringt?

Klaus Meister, Hilpoltstein