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Jugendarbeit
Harald Knauer
Freie Wähler engagieren sich in der Jugendarbeit der Stadt
Jugendschutz muss künftig noch größer geschrieben werden
Seit nun fast 6 Jahren beschäftigt sich der Arbeitskreis (AK) Jugend der Stadt Hilpoltstein mit allen jugendrelevanten Themen der Stadt Hilpoltstein. Der Sprecher des AK Jugend, Harald Knauer, blickt auf die Arbeit des AKs zurück, in dem von Seiten der Freien Wähler auch Stadtrat Alfred Waldmüller und Georg Marchl mitarbeiten und wagt einen Blick in die Zukunft.
Wir haben im Arbeitskreis Jugend in den letzten Jahren einiges erreicht. Dabei ist herauszustellen, dass sich der Erfolg des AK sich in der engagierten Mitarbeit der Stadträte aller Fraktionen im AK. Mit Beharrlichkeit und Engagement wurden alle Themen vom AK Sprecher Harald Knauer begründet. Zusammen mit dem Jugendbeauftragten der Stadt Hilpoltstein, Stadtrat Benny Beringer (SPD), wurden unsere Themen in den Gremien Kulturausschuss und Stadtrat engagiert vorgetragen um sachgerechte Entscheidungen im Sinne der Jugend zu erreichen.
Mit unserer Unterstützung wurden engagierte hauptamtliche Jugendreferenten eingestellt. Zusammen mit ihnen haben wir verschiedene Veranstaltungen von und für die Jugend in Hilpoltstein etabliert: Rosenmontagsdisco, Rock hinter der Burg, Rock in Hip. Dank der von uns durchgeführten Umfrage „Tell us 2002“ konnten wir uns mit unseren Aktivitäten an den Wünschen der Jugendlichen orientieren. Die erneute Umfrage „Tell us 2006“ hat gezeigt, dass wir auf einem richtigen Weg sind. Besonders stolz sind wir auf den neuen Jugendplatz in der Badstraße, der von unsere Jugend hervorragend angenommen wird.
Große Sorgen bereitet uns derzeit das Thema „Jugendschutz“. „Flatrate-Parties“ und „Komasaufen“ sind auch im Landkreis längst ein Problem, so der Tenor der jüngsten Sitzung des Kreisausschusses für Jugend und Familie. Es kann nicht angehen, dass in Hilpoltstein und den Ortsteilen bei Rocknächten und anderen Veranstaltungen kein kontrollierter Alkoholausschank stattfindet.
Wir von den Freien Wählern fordern deshalb auch für Hilpoltstein ein Jugendschutzkonzept nach dem Vorbild Thalmässings. Dieses Konzept darf nicht von oben übergestülpt werden, sondern muss gemeinsam mit allen Beteiligten erarbeitet werden. Die Kreisjugendpflegerin, die Jugendreferenten, der AK Jugend, die Vereine, die Gastronomie, die Polizei, die Eltern und die Jugendlichen selbst müssen unter Federführung der Stadt Hilpoltstein an einen Tisch geholt werden, damit ein solches Konzept auch Akzeptanz findet. Wir wissen, dass dies eine mühsame Arbeit ist, die viele Zeit und Geduld benötigt. Doch wir dürfen hier nicht mehr länger zuschauen. Wir tragen die Verantwortung für unsere Jugend. Unsere Jungendlichen müssen es uns wert sein, dass wir für sie aktiv werden. Sie sind unsere Zukunft.
