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Hilpoltstein als zentralen Schulstandort stärken!

Hilpoltsteiner Grundschüler nach Meckenhausen - Gedanken ohne Konzept

Manfred Stadler

Wie bereits der Tagespresse zu entnehmen war, wird in der Stadtverwaltung bereits laut über die Auslagerung von Grundschulkindern aus Hilpoltstein nach Meckenhausen nachgedacht. Auslöser für solche Gedankenspiele unseres Bürgermeisters ist das liebe Geld, das leider im Stadtsäckel fehlt, für die Sanierung des Altbautraktes der Grundschule aber dringend benötigt würde.

Um diese Kosten zu sparen bzw. über einen längeren Zeitraum zu strecken, bestünde laut Bürgermeister Neuweg die Möglichkeit, leer stehende Räumlichkeiten der ehemaligen Teilhauptschule mit Grundschulkindern aus Hilpoltstein zu belegen.

Betroffene nicht gefragt !

Doch wie so häufig, wenn laut gedacht wird, ohne ein schlüssiges Konzept vorweisen zu können, regt sich Widerstand bei den Betroffenen.

In diesem Falle sind die vielen Unklarheiten und offenen Fragen von der Schulleitung und dem Elternbeirat, in Vertretung für die Eltern aus Hilpoltstein und den betroffenen Ortsteilen, nicht hinnehmbar.

Einige unbeantwortete Fragen im Bezug auf die geplante Auslagerung drängen sich unweigerlich auf.

Warum wird der Schulstandort Hilpoltstein demontiert und der Vorteil alles am Ort zu haben aufgegeben?

In Hilpoltstein haben die Grundschüler die Schwimm-halle vor Ort, ein unschätzbarer Vorteil, wenn man weiß, dass immer mehr Kinder nicht mehr schwimmen können.

Warum sollte man die Kleinsten (Schulkinder von 6- künftig 5- bis 10 Jahren) unnötigerweise mit dem Bus durch die Gegend fahren bzw. die Anfahrt aus den Ortsteilen durch Sammelfahrten noch unnötig verlängern?

Der Schülertransport verursacht hohe Bus- und Verwaltungs-kosten und es bleibt für die Kleinen viel Zeit auf der Strecke.

Weshalb wurde nicht im Vorfeld mit den zuständigen Vertretern der Schulleitung und der Eltern geredet, um nach praktikablen Möglichkeiten und Lösungen zu suchen, die dann von allen Beteiligten mitgetragen werden können?

Die Liste der Fragen ließe sich bestimmt noch verlängern und zeigt auf, dass es mit einem lauten Gedanken auf einer Bürgerversammlung nicht getan ist. Es bleibt daher nur zu hoffen, dass diese Gedanken-spiele so schnell wieder verschwinden, wie sie aufge-taucht sind.

Abschließend sei noch erwähnt, dass die Stadt Hilpoltstein als Sachaufwandsträger nach wie vor für den verkehrsicheren Zustand der Altgebäude der Grundschule verantwortlich ist und diesen Zustand durch einen angemessenen Bauun-terhalt ohnehin grundsätzlich zu erhalten hat. (die bayerische Regierung wurde für Versäum-nisse in der Gebäudesanierung unlängst vom bayerischen Rechnungsprüfungshof scharf kritisiert.)