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Aktuelles



Engagierte Bürger, die Hilpoltstein mitgestalten wollen, sind bei uns richtig. Machen Sie mit, wir nehmen Sie ernst.


Ausgabe 12.2017

Hilpoltstein hat große Anziehungskraft für junge Familien. Die Nachfrage nach Bauplätzen und Wohnungen übersteigt das Angebot. Der Stadtrat ist gefordert.


FW-Stadtratsfraktion

Michael Greiner





Landtag

Die Landtagsfraktion der Freien Wähler informiert:


Bildungswerk

Das Bildungswerks der Freien Wähler informiert:

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Jahreshauptversammlung 2017

Freie Wähler Hilpoltstein ehren bei der Jahreshauptversammlung verdiente Mitglieder

Im Mittelpunkt der gut besuchten Jahreshauptversammlung der Freien Wähler Hilpoltstein am Freitag, 10.11.17, im Hofmeierhaus in Hilpoltstein stand heuer die Ehrung verdienter langjähriger Mitglieder des Ortsvereins.

Als Gastredner sagte der Bezirksvorsitzende der  Freien Wähler, Walter Schnell: „Ich bin stolz auf das, was Ihr im Ortsverein Hilpoltstein leistet – Ihr seid das Salz in der Suppe der Kommunalpolitik in Hilpoltstein. Der Ortsverein habe ein reges Vereinsleben, im Stadtrat werde trotz vieler Widerstände der anderen Parteien stets gute Arbeit geleistet. Auch im Kreistag Roth hätten die Freien Wähler Hilpoltstein mit Michael Pfeiffer und Michael Greiner zwei echte Aktivposten.“

Der Vorsitzende der Freien Wähler Hilpoltstein, Harald Knauer, stellte den ersten Teil seiner Rede unter der Überschrift: „Stillstand in Hilpoltstein – oder: Schilda – Ortsteil Hilpoltstein“ und machte dies an den drei Themen Gewerbe, Wohnungsbau und Verkehr deutlich. Das Gewebegebiet an der Autobahn bei Sindersdorf sei fast voll, es gäbe keine freien Flächen mehr. Wenn heute ein attraktiver Betrieb in Hilpoltstein nach einer größeren Fläche anfragen würde, so müsste man passen: Der Bürgermeister hat in der Beschaffung zusätzlicher Flächen in der Vergangenheit schlichtweg versagt. Wenn  es mit der guten Konjunkturlage in Deutschland in einigen Jahren wieder begab gehe, dann werden wir in Hilpoltstein finanzielle Probleme bekommen, warnt Knauer, dann wäre man auf zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen durch zusätzliche Betriebe angewiesen, die es aber dann leider nicht geben wird. Knauer erneuerte in diesem Zusammenhang  seiner Rede auch die Forderung der FW-Fraktion nach einem fest angestellten Witschaftsreferentre, einen „Kümmerer“, der sich ausnahmslos um die Unternehmen kümmert.

 Beim Wohnungsbau sieht Knauer ein ähnliches Bild: Auch für die zweite Erweiterung der Dorotheenhöhe in Hilpoltstein habe man mehr Nachfragen an Bauplätzen als insgesamt zur Verfügung stehen. Hilpoltstein müsse in der Kernstadt und auch in Ortsteilen Bauplätze anbieten können, nur so, so Knauer, seien Kindergärten, Schulen etc. zukunftsträchtig zu betreiben und zu erhalten – und über die jungen Familien sei auch der Einkommenssteueranteil bei den Einnahmen der Stadt verlässlich hoch zu halten.

Beim Thema „Verkehr“ konstatierte Knauer den totalen Stillstand seit dem Bürgerentscheid – sowohl auf dem Altstadtring als auch bei den Konzepten. Als großen Schildbürgerstreich wertete Knauer die von CSU und SPD gegen die Stimmen der Freien Wähler beschlossenen Abbiegespuren zur Anbindung des Gewerbegebietes am Kränzleinsberg: Der von den Freien Wählern favorisierte Kreisverkehr an der Stelle ist zum einen grundsätzlich sinnvoll, wurde aber nur deshalb abgelehnt, weil SPD und CSU dies als Einstieg in eine mögliche Umgehung, die hier der Flächennutzungsplan immer noch vorsieht, sehen, welche aber nach wie vor von den beiden Parteien kategorisch abgelehnt wird: Wird der Kreisverkehr mal nötig, so zahlen alle Bürger doppelt, so Knauer.

Im zweiten Teil seiner Rede hielt Knauer auch Rückblick auf die Aktivitäten Im Ortsverein seit der letzten Jahreshauptversammlung: Neben den politischen Veranstaltungen gab es auch wieder eine Reihe von geselligen Vereinsaktivitäten (Liste als Anhang anbei). Höhepunkt war heuer die politische Bildungsfahrt nach Straßburg mit Besuch des Europaparlaments und dem Besuch des Bundesverfassungsgerichts in Karlsruhe. In 2018 führt die Politische Bildungsfahrt der Freien Wähler nach Ostern nach Wien mit Besuch der UNO und des österreichischen Parlaments.

Harald Knauer bedanke sich bei allen Mitgliedern für das tolle Miteinander und die engagierte Mitarbeiten  – der Ortsverein Hilpoltstein sei deshalb in jeder Hinsicht intakt und zukunftsträchtig aufgestellt.  Für die Kommunalwahlen 2020 sagt Knauer ein weiteres Wachsen der Fraktion der Freien Wähler voraus. Die Bürger seinen schwer enttäuscht von CSU und SPD, während die Freien Wähler, in der Sache immer gute Argumente und Lösungen im Stadtrat vorgetragen hätten, diese aber durch das kategorisch „Nein“ der „großen Koalition“ oft nicht durchsetzen konnten – zum Nachteil und Leidwesen der Bürger Hilpoltsteins, die aber jetzt die Nase sprichwörtlich voll hätten! 

Der Schatzmeister der Freien Wähler Hilpoltstein, Reinhold Schmidt, trug den Kassenbericht vor: Auch hier ein positives Bild, die Freien Wähler Hilpoltstein sind für die Zukunft finanziell gut aufgestellt. Die Kassenprüfer Renate Schwing und Jürgen Blechschmidt beantragten die Entlastung des Schatzmeistes, welcher die Mitglieder einstimmig zustimmten.    

Die Ehrung verdienter langjähriger Mitglieder wurde von Walter Schnell, assistiert von der 2. Vorsitzenden, Steffi Schmauser, durchgeführt. Walter Schnell sagte, dass der Franke an sich ja nicht derjenige sei, der für überschwängliches Lob bekannt sei: „Basst scho“ sei schon ein hohes Lob. Aber es gelte dennoch, gute Arbeit auch entsprechend zu würdigen. Deshalb freue er sich, heute 12 Mitglieder (Liste ebenfalls anbei, es fehlten nur Georg Marchl und Franz Ilg)  der Freien Wähler Hilpoltstein für deren großes Engagement für den Ortsverein Hilpoltstein im Auftrag des Landesverbandes der Freien Wähler ehren zu dürfen und die silberne Ehrennadel und eine Urkunde für mindestens 15-jährige verdiente Mitarbeit überreichen zu dürfen.